Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung (SFGM)

Mit Spaß am Forschen in der Forscher-AG

Unsere Schüler haben sich für die Arbeitsgemeinschaft entschieden, weil sie den Forschergeist für sich entdeckt haben. Mit der Methode des Forschungskreises können die Schüler in ihrem Prozess des Erkenntnisgewinns unterstützt werden:


Der Forschungskreis (klicken zum Vergrößern)

Grunderfahrungen sammeln: Im Alltag machen Kinder wie Erwachsene ständig neue Entdeckungen und probieren sich aus. Dabei sammeln sie umfassende Grunderfahrungen mit Phänomenen und Materialien, die unerlässlich sind, bevor die Mädchen und Jungen konkrete Fragestellungen entwickeln können.

Fragestellung: Stößt ein Kind bei seinen vielen Entdeckungen auf ein Phänomen, das es fesselt, so kann die Fachkraft gezielt die das Kind interessierende Frage aufgreifen. Natürlich kann die Fachkraft auch selbst Phänomene bzw. Fragen einbringen – idealerweise aus den Beobachtungen der Kinder.

Vorwissen und Vermutungen: Die Fachkräfte und die Kinder denken darüber nach, was sie schon zu ihrer Frage wissen und welche Vermutungen sie haben. Auf dieser Grundlage können sie überlegen, wie sie am besten zu einer Antwort gelangen (z.B. durch einen geeigneten Versuch).





Eigene Versuche: Jedes Kind sollte ausreichend Zeit haben, um seine eigenen Idee auszuprobieren und in Versuche umzusetzen, in seinem eigenen Tempo zu arbeiten und Dinge zu wiederholen.
Beobachten: Pädagogische Fachkräfte ermuntern Kinder zum genauen Beobachten und Beschreiben. Dadurch nehmen die Kinder bewusst wahr, was sie erforschen und wie sich die Dinge, die sie untersuchen, verhalten.


Dokumentation: Wenn Kinder ihre Beobachtungen, Ideen und Arbeitsschritte dokumentieren, wird ihnen das neu Erfahrene bewusst und für später festgehalten.


Reflexion: Wenn der Tatendrang des Ausprobierens gestillt ist, können die Kinder in der Reflexionsphase verarbeiten und besprechen, was sie erlebt und entdeckt haben. Dabei üben sie auch, eigene Erklärungsversuche zu formulieren.





Diese Schritte werden nicht immer alle und nicht immer in dieser Reihenfolge durchlaufen. Oft wird durch eine neue Beobachtung gleich ein neuer Versuch angestoßen, bevor ausführlicher über die Bedeutung verschiedener Ergebnisse nachgedacht wird. Meistens ergeben sich am Ende neue Fragen. Das ist wie in der "großen" Wissenschaft – der Prozess des Fragens, Forschens, Findens und Weiterfragens geht immer wieder von Neuem los.


Jeder Schüler erstellt sich eine Forschermappe und kann nach Ende des Schuljahres die durchgeführten Experimente chronologisch nachvollziehen.


Die Forscher-Schüler Michael, Bayan, Patrick, Jan-Luca, Justin, Lena und Jonathan zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Theisen und Frau Arnold.